Hochzeit

Hochzeit ist eine hohe Zeit.

Seit mehr als 20 Jahren begleite ich Paare, die mit einer freien Trauung ihre Verbindung bekräftigen und feiern wollen. Im Laufe der Jahre wurde ich Teil eines wachsenden Hochzeitsmarktes. Das Geschäft der Trauredner läuft gut. Mir kommt diese Entwicklung sehr bizarr vor. Die Vorstellung eines „schönsten Tages“ im Leben und die von Hollywoodfilmen geprägte Gestaltung waren mir schon immer fremd. So ist dieses alternative Angebot entstanden.

Hochzeit ist ein Lebensübergang

Zwei Menschen teilen verbindlich ihr Leben, als Frau und Mann, als gleichgeschlechtliches Paar, als Trans*, als Menschen. Das wollen sie bezeugen und feiern, öffentlich mit ihren Familien, Freundinnen und Freunden – oder – vor dem Leben zu zweit.

Hochzeit ist ein Übergangsritual

Wer an der Schwelle zu einem anderen Lebensabschnitt steht,  lässt Altes zurück, um in etwas Neues zu gehen. Fragen, die den Übergang begleiten sind:

Wer bin ich? Was ist meine Aufgabe in der Welt? Mit wem möchte ich leben? Wie geht das, bezogen auf eine/n Andere/n zu sein und frei zugleich? Wie bekommen Kinder aus früheren Beziehungen einen guten Platz?

In der Vorbereitung auf die Hoch-Zeit, biete ich Euch mit einem angeleiteten Tag in der Natur eine vertiefende Erfahrung an. Das Hochzeitsritual selbst erfüllt, verortet, gibt Kraft, stellt klar, berührt, verbindet.

Der Ablauf

Ihr findet mich

In meinen anderen Arbeitsbereichen bleibe ich lange beim SIE. Bei den Hochzeiten spreche ich Euch bewusst mit DU an. In der Begleitung entsteht sehr schnell eine persönliche Beziehung, auch wenn ich eine bestimmte Rolle einnehme.

Wir treffen uns bei mir

Im Gespräch entwickeln wir Eure freie Trauung. Es gibt bewährte Elemente, aber keinen festen Ablaufplan. Wir sprechen über

  • Eure Beziehung
  • Eure Familien
  • was Euch wichtig ist
  • Eure spirituelle, innere Verortung
  • Eure Vorstellungen für das Ritual

Wenn ich von Spiritualität spreche, meine ich keine bestimmte Tradition (katholisch, evangelisch, keltisch, tantrisch, keltisch, germanisch usw.), sondern leben in dem Bewusstsein, Teil des großen Ganzen zu sein.

Jeder für sich – ein Tag in der Natur

Ich lade euch ein, mit einer für euch wichtigen Frage, einen Tag in der Natur zu verbringen. Diese Vorbereitung auf einen Lebensübergang stammt aus der Visionssuchearbeit. Ich bin immer wieder überrascht, wie sich in dieser Naturerfahrung neue, vertiefende Aspekte öffnen.

Das zweite Treffen – Ihr erzählt die Geschichten

Die Natur ist ein Spiegel der Seele. Der Tag in der Natur mündet in einer erzählten Geschichte, die Ihr Euch gegenseitig schenkt. Mit der Methode des Spiegelns werdet Ihr Euch bewusster über Aspekte Eures Lebens, als einzelne Person und als Mensch in Partnerschaft. Das Erlebte entfaltet seine Kraft für die  Hochzeitszeremonie.

In Verbindung sein – das dritte Treffen

Meist geht die Vorbereitung für eine Hochzeit über mehrere Monate hinweg, manchmal sogar mehr als ein Jahr. Kurz vor der Hochzeit treffen wir uns erneut, um unsere Verbindung zu stärken und die gesamte Zeremonie noch einmal miteinander durchzugehen.

Die Zeremonie

Ich nehme nie mehrere Hochzeitszeremonien für einen Tag an. Ich bin da, bringe Zeit mit. Wir haben die Form des Rituals gefunden, die für Euch passt. Wir gehen mit Wind und Wetter. An dem besonderen Ort und mit den vertrauten Menschen bekräftigt und feiert Ihr Eure Entscheidung füreinander.

Über mich

Ich bin Birgit Aurelia Janetzky

Diplomtheologin, freie Theologin, Visionssucheleiterin, Trauerrednerin, Hochzeitsrednerin, Social-Media-Managerin, Onlineberaterin – um nur ein paar Stichworte zu nennen.

Was mich geprägt hat

Zunächst habe ich die Rituale und Zeremonien aus der katholischen Tradition kennengelernt, in der ich aufgewachsen bin. Meine Suche nach mir, dem Göttlichen, dem Ursprung von Leid, der anlasslosen Freude, habe ich während meines Theologiestudiums intensiviert. Impulse aus ignatianischen Exerzitien und mystischen Traditionen haben mich geprägt.

Eine Zeit lang war für mich die feministische Theologie eine Quelle der Inspiration. Wir haben in Frauenliturgien viel mit Ritualen experimentiert.

Meine persönliche und spirituelle Suche ging weiter und führte mich in die Bondingtherapie, zur Transanktionsanalyse, nach Indien, in verschiedene Gemeinschaften und Traditionen.

Was mir heute wichtig ist

Mit einer Visionssuche und einer anschließenden Ausbildung zur Visionssucheleiterin (Tradition der School of Lost Borders, USA) habe ich eine Form von Verbundenheit ohne jedes Glaubenssystem gefunden. Heute ist für mich die Methode des Enlightenment Intensive sehr wirkungsvoll, mich immer wieder im Ortlosen zu verorten. Die Übungen des Zapchen bringen Leichtigkeit in mein Leben. Ich sympathisiere mit den schlichten Formen des Zen.

Was ist für Euch wichtig?

Mit diesen Erfahrungen begleite ich Menschen an Lebensübergängen, die Hochzeit ist einer davon. Wenn euch meine Art anspricht, nehmt einfach Kontakt mit mir auf.  Wenn Ihr in dieser vertieften Weise Eure Hochzeit feiern wollt, begleite ich Euch gerne.

Mein Lebensmittelpunkt ist Freiburg i.Br. Ich begleite Hochzeiten nur im Dreiländereck D/F/CH. Für andere Regionen empfehle ich Euch meine Kolleg/inn/en aus derAGFT.

Mein Honorar

Mein Honorar für die Begleitung Eurer Hochzeitsfeier beträgt 1.480 € (inkl. MwSt.). Darin sind drei Treffen enthalten, die Vorbereitungen zwischen den Treffen, die Zeremonie selbst (insgesamt ca. 18 Stunden Arbeitszeit), sowie die Anfahrt 30 km um Freiburg. Ist die Anfahrt weiter,  berechne ich darüber hinaus für jeden gefahrenen Kilometer 0,65 €.

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